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Firefox Quantum veröffentlicht - Was ist neu ?

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Mozilla Firefox Quantum: Schneller als der Alte

Mit Firefox Quantum veröffentlicht Mozilla eine großes Update.
Der neue Browser ist schlanker, schneller und sieht besser aus als der Alte.
In vielen Bereichen kann Quantum (wieder) mit dem Google Chrome mithalten.

Mit dem neuen Browser geht Mozilla lautstark in die Offensive und bieten dem Konkurrenten Google Chrome die Stirn.
(Aktuell) ist Google Chrome der unangewochtene Marktführer, auch in Deutschland, dem Land der Firefox-Liebhaber.

Mark Mayo, der Firefox-Chef hat erst kürzlich im Interview mit dem c't Magazin die Hoffnung geäußert,
dass Quantum dem Browser aus dem Hause Google die Stirn bietet, und diesen "altpacken" aussehen lässt.

Dank der neuen Engine, dem neuen Design und neuen Featuren sollen die über die Jahre verlorenen Marktanteile wieder zurückgeholt werden.
Dafür haben die Mozilla-Entwickler nach eigenen Aussagen bis zu 75 Prozent der Codebasis des alten Firefox ersetzt/angepasst.

Einer der größten, und mehrere Jahre andauernder Transformationsprozess war es, den Umstieg auf die Multiprozess-Architektur ab der Version 54.

Seid der Version 57 nutzt Firefox nun auch die neue CSS-Engine namens "Quantum CSS" (Stylo), welche mehrere Kerne benutzt,um eine Website schneller zu laden.
Dadurch wird der Seitenaufbau parallelisiert und (wirkt) ist schneller, und hilft gerade bei komplexeren Seiten und Web-Apps.

Nach Aussage von Mozilla, war bei internen Benchmarks der neue Firefox Quantum 2x so schnell wie Firefox ab der Version 52.

Neues Design

Durch die neue Benutzeroberfläche ist Firefox auf hochauflösenden Bildschirmen besser mit den Fingern zu bedienen,
und auch die Entwicklerkonsole (Dev-Tools) ist verbessert und optisch schöner.

Im Gesamteindruck kann gesagt werden, der neue Browser ist aufgeräumter, optisch ansprechender und einfacher zu bedienen, als der Alte.

Firefox alte Erweiterungen gehen nicht mehr

Ab sofort sind Erweiterungen, welche die WebExtension-Apis (noch) nicht nutzen veraltet, und funktionieren nicht mehr.

Da die Informationspolitik von Mozilla schlecht war, wurden die Entwickler und auch User "überrascht".
Das hat zur Folge, dass von ca. 21.000 Add-ons aktuell (Stand 28.11.2017) nur Rund 6.000 funktionieren.

Dennoch ist das Ändern der Richtlinien ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, weil Erweiterungen jetzt in einer Sandbox laufen, was zu mehr Sicherheit führt.

Nach Aussage von Mark Mayo ist das Ender der "großen Veränderungen" noch nicht erreicht,
eine wichtige große Änderung soll der Renderer für Websites sein, welcher etwa ab der Version 60 veröffentlicht werden soll.

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