Microsoft Edge

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Im Sommer 2015 hat Microsoft den Internetbrowser Micosoft Edge veröffentlicht,
der den bisherigen Haus-Browser von Microsoft, den Internet Explorer, in den nächsten Jahren ersetzen soll.

Der Nachfolger des Internet Explorers wurde von dem Microsoft-Edge-Team entwickelt,
welches eigens für die Entwicklung und Pflege des neuen Microsoft-Browsers zusammengestellt wurde.

Das Entwicklerteam, zu dem bekannte Namen und eher unbekannte Gesichter wie der Software-Entwickler Sarita Gupta gehören,
hat das Konzept des Browsers in den Jahren 2011 und 2012 entworfen und ab 2013 umgesetzt.

Die Arbeiten an dem neuen Browser dauerten mehrere Jahre an.
Da sich Edge mehr an den Ansprüchen der Kunden orientieren sollte als sein Vorgänger,
ist die Kritik am Internet Explorer essentiell in die Konzeption mit eingeflossen.

Bevor Edge im Januar 2015 offiziell vorgestellt wurde, wurde der Browser intern bei Microsoft getestet.

Der aktuelle Chef-Entwickler im Edge-Team ist Rafael Cintron.
Der Microsoft-Mitarbeiter sieht Edge nicht nur als einfachen Browser,
sondern als Möglichkeit, „die Leben von Millionen von Menschen“ zu beeinflussen. 

Auch Microsoft-Mitbegründer Bill Gates war an der Entwicklung von Edge beteiligt.

Der Programmierer hat volle Kontrolle über das Unternehmen und – auch,
wenn nicht viel über seine Mitarbeit an dem Internet-Explorer-Nachfolger bekannt ist – segnet sämtliche neue Projekte von Microsoft ab.

Neben dem Entwickler-Team wird der Edge-Browser noch von vielen weiteren Personen mitentwickelt und verbessert.

Dazu gehören externe Unternehmen, die zum Beispiel Server-Kapazitäten bereitstellen oder sicherstellen,
dass die Software aktuelle Sicherheit-Standards erfüllt.

Nicht zuletzt wird Microsoft Edge auch von unzähligen freiwilligen Helfern verbessert,
die den Browser und seine Funktionen beim Release jeder neuen Version testen und das Edge-Team über Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten informieren. 

Microsoft Edge wurde von einem Team von Entwicklern erfunden und entwickelt, die bereits seit Mitte 2013 an dem neuen Browser arbeiten.

Die Veröffentlichungsgeschichte des Browsers beginnt im Jahr 2014:

  1. Dezember 2014: Erste Meldungen über die Entwicklung von Edge
  2. 21. Januar 2015: Offizielle Ankündigung des Edge-Browsers, damals noch unter dem Namen „Spartan“
  3. 30. März 2015: Spartan/Edge kann in einer ersten Beta-Version getestet werden
  4. 29. April 2015: Umbenennung in Edge
  5. 25. Juni 2015: Version 19 steht zum Download bereit
  6. 15. Juli 2015: Die finale Version 20.201240 wird veröffentlicht 
  7. 29. Juli: Edge wird in der finalen Version für Endkunden präsentiert

Micosoft Edge wurde also von einem großen Team talentierter Programmierer, Entwickler und Designer erfunden und entwickelt.

Mit dem in Windows 10 eingeführten Microsoft Edge reagiert der Software-Gigant auf die immer geringeren Nutzerzahlen des Internet Explorers.

Die weiteren Verluste konnte der neue Browser allerdings nicht wettmachen. Wie schlägt sich der Neuling gegen den Klassenprimus Google Chrome?

Microsoft hat mit dem Edge einen völlig neuen Browser entwickelt, der deutlich schneller als der alte Internet Explorer arbeitet.

Einzig bei der Anzeige von HTML5-Inhalten bleibt der Browser ab und an kurz stehen.

Er bietet Unterstützung für neue Webstandardards an, ohne dass dafür zusätzliche Software nötig ist.

Zwar hat Microsoft somit aufgeholt, an die Schnelligkeit des Chrome kommt er allerdings bei weitem noch nicht heran.

Dieser zeigt nicht nur Inhalte schneller an, sondern lädt auch Dateien wie PDFs flott herunter und kann diese ohne Zusatzsoftware direkt im Browser anzeigen.

Eine komplette Neugestaltung wurde dem Microsoft  Edge spendiert.
Er wirkt modern, übersichtlich und alle Button befinden sich dort, wo sie sein sollten. Einzelne Bereiche sind allerdings etwas unübersichtlich.

Deutlich weniger gibt es bei den möglichen Erweiterungen zu sehen. Das Highlight ist die Integration von Microsofts Sprachassistenten Cortana.

Ansonsten ist zwar eine gewisse Grundausstattung dabei, so dass man auf einen Passwortmanager und einen Werbeblocker nicht verzichten muss.
Insgesamt kann Chrome hier allerdings mit weit mehr Möglichkeiten glänzen.

Zahlreiche Programme lassen sich in den Browser integrieren, sodass externe Programme nicht mehr zwingend nötig sind.
Nachteile gibt es hingegen in der Bedienung, wo manche Einstellungen schon fortgeschrittene Kenntnisse erfordern.

Ein deutliches Sicherheitsplus bietet der Edge gegenüber seinem Vorgänger.

Beide Browser erhalten automatische Aktualisierungen und bieten einen hohen Schutz vor Viren, Trojanern und Phishing.
Gängige Hersteller von Antivirenprogrammen haben entsprechende Addons entwickelt, um das Surfen noch sicherer zu machen.

Beim Thema Stabilität gewinnen beide Browser auf ihre Art.

Zwar neigt Chrome weder zu Abstürzen noch zum Aufhängen, doch frisst der Browser wegen seiner Leistungsstärke ordentlich Arbeitsspeicher und Prozessorleistung.
Insbesondere Low-Budget-Rechner oder ältere Geräte könnten damit überfordert werden.

Mirosoft Edge begnügt sich zwar mit weit weniger Ressourcen, friert bei bestimmten Inhalten aber ab und an ein.

Vorteile Microsoft Edge gegenüber Google Chrome

  • Ressourcenschonend
  • Einfacher zu bedienen
  • Sprachassistent Cortana integriert

Vorteile Google Chrome gegenüber Microsoft Edge

  • Schneller
  • Leistungsstärker
  • Mehr Funktionen

Mit dem Edge bietet Microsoft einen gegenüber dem Internet Explorer deutlich verbesserten, modernen Browser,
den es aktuell allerdings nur für Windows 10 und Windows 10 Mobile gibt.

Er bietet eine ordentliche Leistung und nähert sich dem Klassenprimus Google Chrome langsam an.

Der Abstand zum Modell des Suchmaschinenriesen ist allerdings noch sehr groß.

Dieser ist schneller, leistungsstärker und bietet zudem mehr Erweiterungen.
Dadurch ist der Browser allerdings anspruchsvoller, sodass er auf nicht so leistungsstarken PCs und Laptops zu Problemen führen kann.

Vor fünf Jahren nutzte noch jeder zweite Internetnutzer Mozilla Firefox.

Durch die zunehmende Konkurrenz hat der Browser der Non-Profit-Organisation deutlich an Marktanteil verloren.

Microsoft hat 2015 mit dem Edge ein neues Modell vorgestellt. Kann er mit dem einstigen Klassenprimus mithalten?

Als Nachfolge des Internet Explorers wurde der Microsoft Edge vollständig neu entwickelt.

Dabei wurden neue Webstandards integriert, mit denen Inhalte direkt und ohne Zusatzsoftware angezeigt werden.
Der Webbrowser zeigt Internetseiten inklusive Bilder, Videos, Grafiken, Flashinhalte, Java Script und anderes dadurch deutlich flotter an.
Einzig bei HTML5 schwächelt er ab und an und bittet um eine kurze Bedenkzeit.

Der Firefox gewinnt das Schnelligkeitsduell, da er sich solche Schwächen nicht leistet.

Durch zahlreiche Verbesserungen, die mit den letzten Updates integriert wurden, konnte der Browser seinen Vorsprung auf den Konkurrenten ausbauen,
und gehört mit zu den schnellsten Browsern am Markt. Er unterstützt dabei ebenfalls die neuesten Standards.

Beim Thema Bedienung nehmen sich beide Browser nicht allzu viel.

Der neu gestaltete Microsoft Edge wirkt gegenüber seinem Vorgänger sehr modern und gleichzeitig übersichtlich.
Einzig in einzelnen Menüpunkten wirkt es etwas abstrus. Es gibt zwar nicht viele Erweiterungen, allerdings sind die wichtigsten Addons mit dabei.

Ein Highlight ist die Integration des Sprachassistenten Cortana.

Ebenfalls leicht zu bedienen ist der Konkurrent von Mozilla. Dieser bietet allerdings weit mehr Addons und Erweiterungen.

Da jeder Programmierer seine eigenen Programme entwickeln und einreichen kann, gibt es zahlreiche Varianten für Passwortmanager, Werbeblocker und anderes.

Durch den internen Konkurrenzdruck bieten die Erweiterungen viele Funktionen und werden ständig aktualisiert.

Der Addon-Store ist allerdings sehr unübersichtlich, so dass man leicht den Überblick verliert.

Mozilla aktualisiert den Browser alle 6 Wochen automatisch, während Microsoft die Neuerungen über das regelmäßige Windows Update einspielt.

Beide Browser bieten einen guten Schutz vor Viren, Trojanern und Phishing.

Speziell für Unternehmen wird für Edge der Windows Defender Application Guard angeboten,
mit dem der Browser in einer Sandbox, also einer zusätzlichen virtuellen Windows-Instanz läuft. 

Dadurch werden Angriffe auf den Browser und das Betriebssystem extrem erschwert.

Der Firefox entscheidet das Thema Zuverlässigkeit für sich.
Zwar laufen beide Modelle grundsätzlich stabil und benötigen nur relativ wenige Systemressourcen.

Bei bestimmten Inhalten hängt sich der Konkurrent von Microsoft allerdings ab und an kurz auf. 

Vorteile Microsoft Edge gegenüber Mozilla Firefox

  • Unterstützung für den Sprachassistent Cortana
  • Öffnen von Webseiten in einer Sandbox möglich

Vorteile Mozilla Firefox gegenüber Microsoft Edge

  • Schneller
  • Stabiler
  • Mehr Addons

Der Microsoft Edge hat sich gegenüber seinem Vorgänger deutlich weiter entwickelt.

Er liefert alle zwingend notwendigen Ausstattungen, hat eine gute Sicherheit und läuft meistens flott.
Einige Kinderkrankheiten scheinen allerdings noch enthalten zu sein, und mehr als die Grundfunktionen für das Surfen,
bietet der Browser, den es aktuell nur für Windows 10 und Windows 10 Mobile gibt, ebenfalls nicht.

Damit gewinnt der Mozilla Firefox das Duell, der vor allem mit einem umfangreichen Addon-Markt überzeugen kann,
und zudem auf fast allen neueren und älteren Betriebssystemen installiert werden kann.

Nach dem Microsoft über Jahre den Internet Explorer nur sehr stiefmütterlich behandelt hat,
nahm der Erfolg des einstmaligen Standardbrowsers immer weiter ab.

Seit 2013 stagnierte der Anteil fast immer zwischen 15 und 20%.Technische Innovationen suchte man vergebens und Neuerungen,
die bei der Konkurrenz bereits Standard waren, wurden verspätet oder sogar gar nicht eingefügt.

Mit der Einführung von Windows 10 und Microsoft Edge setzen immer mehr Nutzer auf den internen Konkurrenten.

In Microsofts aktuellen Betriebssystem sind beide Browser fest integriert. Ist der neue Webbrowser wirklich der bessere?

Mit Microsoft Edge verabschiedete sich Microsoft von veralteten Webstandards und dem Internet Explorer.

So werden CSS3 und HTML5 besser unterstützt, wodurch die Performance deutlich verbessert wird.
Seiten laden flotter und Inhalte wie PDFs werden direkt im Browser angezeigt. Zusätzliche Softwarepakete sind nicht notwendig.

Der Internet Explorer verliert gegen Microsoft Edge was (gefühlte) Geschwindigkeit angeht, gerade bei modernen Seiten.

Microsoft integriert in den Edge den Sprachassistenten Cortana.
Somit lassen sich einzelne Begriffe oder Grafiken markieren und über das Tool nach weiteren Informationen suchen.
Zudem findet es Kontaktdaten zu Unternehmen oder verwandte Apps.

Neben diesem neuen Highlight bietet Microsoft nur eine Grundausstattung wie Passwortmanager und Werbeblocker an.
Hier hat der Software-Riese noch Nachholbedarf, wobei sich das Angebot gegenüber früher deutlich verbessert hat.
Das Design wirkt deutlich moderner als beim Vorgänger, auch in Sachen Übersichtlichkeit hat sich ebenfalls etwas getan.

Weiterhin sind einzelne Menüpunkte allerdings etwas abstrus aufgebaut und es gibt nur wenige Anpassungsmöglichkeiten. 

Microsofts alter Explorer wurde vor allem wegen seiner Sicherheitslücken von immer mehr Nutzern gemieden.

Die Versionen bis IE10 gelten inzwischen als sehr unsicher und ein großes Sicherheitsrisiko, da sie nicht mehr von Microsoft supportet werden.

Nur die Version 11 wird noch mit neuen Updates versorgt und kann damit noch eine gewisse Sicherheit bieten.
Allerdings wird weiterhin auf alte Standards gesetzt, was den Webbrowser zu einem der unsichersten Modelle auf dem Markt macht.

Beim Microsoft Edge gelang Microsoft ein echter Fortschritt in Sachen Sicherheit.
Die neuen Webstandards bieten weniger Angriffsfläche. Zudem wurde ein effektiver Phishing-Schutz integriert.

Für Unternehmen wurde speziell die Anwendung Windows Defender Application Guard entwickelt.
Diese erlaubt es, dass einzelne Internetseiten in einer Sandbox, also einer speziellen, virtuellen Windows-Instanz, abgebildet werden.
So werden Attacken auf den Browser und das dahinter stehende Betriebssystem noch mal deutlich erschwert.

Beim Thema Zuverlässigkeit gewinnt ebenfalls Microsoft Edge.
Bis auf wenige Probleme läuft er meist sehr stabil, Abstürze kommen so gut wie nie vor.

Beim IE kommt es hingegen zu Abstürzen und Zeitverzögerungen.
Ein Vorteil vom alten Explorer: Einzelne Anwendungen und Webseiten sind speziell dafür entwickelt worden.

Vorteile Microsoft Edge gegenüber Internet Explorer

  • Schneller
  • Zuverlässiger
  • Sicherer
  • Mehr Erweiterungen
  • Integrierter Sprachassistent Cortana

Vorteile Internet Explorer gegenüber Microsoft Edge

  • Einzelne Anwendungen und Webseiten sind speziell dafür entwickelt
  • Auf allen Windows-Betriebssystemen ab Windows 95 nutzbar

Wenn bestimmte Anwendungen den Internet Explorer nicht brauchen würden, hätte sich Microsoft wahrscheinlich schon entschieden, den Support für den alten Webbrowser komplett einzustellen. Der Nachfolger Microsoft Edge ist in fast allen Belangen zum Teil deutlich überlegen. Er läuft flotter, stabiler und besitzt mehr Erweiterungsmöglichkeiten. Vor allem aber beim Thema Sicherheit hat Microsoft ordentlich nachgelegt und bietet nun eine konkurrenzfähige Leistung. Der große Nachteil ist, dass der Webbrowser aktuell nur auf Windows 10 und Windows 10 Mobile läuft. Wer ein älteres Betriebssystem besitzt, muss aktuell auf den unsicheren IE oder einen anderen Konkurrenten setzen.